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Dein Nein ist stark

Lies zuerst die Geschichte. Danach kommt deine Mission.

Ein Kind aus Papier hebt die Hand. Kleine graue Pfeile fliegen auf es zu, neben ihm leuchtet ein Schild.

Jeder Mensch hat eine Grenze. Sie zeigt, was für dich in Ordnung ist und was nicht. Diese Grenze gilt im Netz genauso wie draußen auf dem Spielplatz.

Vielleicht will jemand ein Foto von dir sofort in den Klassenchat stellen. Oder im Spiel sollst du etwas tun, das du nicht magst. Dann darfst du Stopp sagen. Dein Nein braucht keine Erklärung.

Manchmal wird gedrängt: „Mach schnell“, „Stell dich nicht so an“ oder „Nur dann bist du mein Freund“. Das ist Druck, und Druck ist ein Warnsignal. Echte Freunde warten und mögen dich auch, wenn du Nein sagst.

Du musst nicht sofort antworten. Sag einfach: „Ich überlege mir das noch.“ Und hast du schon nachgegeben, ist das nicht deine Schuld. Erzähl es deinen Eltern, dann bist du nicht mehr allein damit.

Rakis Merksatz

Stopp sagen ist stark, und mein Nein braucht keine Erklärung.

Raki sagt: „Dein Nein ist stark. Du musst es niemandem erklären, und niemand darf es wegreden.“

Deine Mission

Frage 1 von 3

Jemand will ein Foto von dir in den Klassenchat stellen. Du willst das nicht. Was gilt?

Löse die Mission, dann bekommst du deinen Haken.

Für deine Eltern

Aufgabe für Sie und Ihr Kind

Zum Vorlesen:

Du darfst Stopp sagen, im Netz und draußen. Dein Nein braucht keinen Grund, und es bleibt gültig, egal wie oft jemand fragt. Brauchst du Zeit, sagst du: „Ich überlege mir das noch.“

Die Frage: Werde ich gerade überredet?

Zum Weiterreden:

  • Fühlt sich das gut an?
  • Achte ich auch die Grenze anderer?

Gemeinsam üben: Übt das Stoppsagen als Spiel: Eine Person drängelt freundlich, die andere sagt ruhig Nein und bleibt dabei. Dann tauscht ihr die Rollen.

Gut zu wissen