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Geheimnisse, die dir Angst machen

Lies zuerst die Geschichte. Danach kommt deine Mission.

Ein Kind aus Papier sitzt im Sessel und erzählt. Ein Elternteil hört lächelnd zu, über einem grauen Stein steigen kleine Sterne auf.

Du kennst schon gute und schlechte Geheimnisse. Ein gutes kribbelt vor Vorfreude, zum Beispiel ein Geschenk für deine Eltern, und kommt bald heraus.

Ein schlechtes Geheimnis drückt im Bauch. Oft sagt jemand dazu: „Erzähl das niemandem, auch nicht deinen Eltern. Sonst gibt es Ärger.“ Oder: „Sonst bist du schuld.“

Genau solche Sätze sind ein Warnzeichen. Niemand darf von dir verlangen, ein Geheimnis zu hüten, das dir schlecht tut. Auch dann nicht, wenn du es versprochen hast.

Du darfst es trotzdem erzählen, und du bekommst dafür keinen Ärger. Es ist nicht deine Schuld. Reden hilft, und danach musst du es nicht mehr allein tragen.

Rakis Merksatz

Schlechte Geheimnisse darfst du immer erzählen.

Raki sagt: „Ein Geheimnis, das dir Angst macht, darfst du immer erzählen. Auch dann, wenn jemand gesagt hat, du dürftest nicht reden.“

Deine Mission

Frage 1 von 3

Woran merkst du, dass ein Geheimnis ein schlechtes ist?

Löse die Mission, dann bekommst du deinen Haken.

Für deine Eltern

Aufgabe für Sie und Ihr Kind

Zum Vorlesen:

Ein Geheimnis, das dir Angst macht oder im Bauch drückt, darfst du immer erzählen. Auch wenn jemand gesagt hat, du darfst nicht reden. Du bekommst dafür keinen Ärger.

Die Frage: Soll ich das für immer geheim halten?

Zum Weiterreden:

  • Macht mir das Geheimnis Bauchweh oder Angst?
  • Hat jemand gesagt, ich darf nicht reden?

Gemeinsam üben: Sucht gemeinsam einen Satz, mit dem du anfangen kannst, wenn es schwerfällt, zum Beispiel: „Ich muss dir etwas erzählen, und ich habe Angst davor.“ Deine Eltern versprechen dir, dass es dann keinen Ärger gibt.

Gut zu wissen