Wo bei uns KI mitarbeitet
Ich bringe Kindern bei, genau hinzuschauen, wenn ein Computer Bilder malt oder Texte schreibt. Dann sage ich auch selbst, wo ich künstliche Intelligenz einsetze. Hier steht es vollständig.
Warum es diese Seite gibt
In meinen Lektionen lernen Kinder, dass ein Bild nicht echt sein muss, nur weil es echt aussieht. Wer so etwas unterrichtet, sollte bei sich selbst anfangen. Deshalb lege ich hier offen, an welchen Stellen von MindLaunch künstliche Intelligenz beteiligt ist, wer für die Inhalte geradesteht und worauf ich bewusst verzichte.
Raki und die Bilder
Raki und die Zeichnungen auf dieser Seite sind mit KI-Bildwerkzeugen entstanden. Raki ist eine erfundene Figur, ein kleines Weltraum-Wesen im Raumanzug. Es gibt ihn nicht wirklich, und er soll auch niemanden vortäuschen.
Wichtig ist mir die Grenze dahinter: Ich zeige keine Bilder, die wie echte Fotos aussehen. Keine erfundenen Kinder, keine erfundenen Familien, keine nachgestellten Situationen, die man für eine echte Aufnahme halten könnte. Alles hier ist als Zeichnung erkennbar. Daran halte ich mich auch in Zukunft.
Wie eine Lektion entsteht
Am Anfang steht immer ein Mensch, kein Programm. Ich bin ausgebildeter Fachinformatiker, habe beruflich mit IT und Sicherheit zu tun und bin selbst Vater. Die Idee zu MindLaunch entstand aus meiner Abschlussarbeit über Phishing, also über die Frage, wie Menschen mit gefälschten Nachrichten hereingelegt werden. Wer sich damit beschäftigt, erkennt solche Maschen sofort. Aber in wie vielen Familien sitzt jemand am Tisch, der sich damit auskennt? Wenn Kinder es zu Hause nicht lernen können, müssen sie es woanders lernen. Genau dafür gibt es diese Seite.
Die Themen suche ich aus, und die Anlässe kommen aus dem echten Leben: eine Nachricht aus der Schule, eine Masche, die gerade unter Kindern die Runde macht, eine Frage am Abendbrottisch. Dazu kommt ein Blick über die Grenze. Mit Hilfe von KI sichte ich, welche Betrugsmaschen gerade in anderen Ländern auftauchen, denn vieles davon erreicht Deutschland erst Monate später. So kann ich warnen, bevor eine Masche hier ankommt, statt hinterherzulaufen.
Danach recherchiere ich. Was ist wirklich dran? Was sagen Polizei, Medienanstalten und seriöse Fachstellen dazu? Erst wenn die Fakten stehen, wird geschrieben. Beim Formulieren hilft mir KI, ähnlich wie ein Textprogramm oder ein Wörterbuch beim Schreiben hilft. Sie liefert Entwürfe und Vorschläge. Die Idee, die Auswahl des Themas und das fachliche Urteil kommen nicht von ihr. Jeden Arbeitsschritt gebe ich in Auftrag.
Zum Schluss lese ich jeden Text noch einmal durch, mit zwei Fragen: Stimmt es fachlich? Und versteht ein Kind es wirklich, ohne Fachwörter und ohne erhobenen Zeigefinger? Was diese Prüfung nicht besteht, schreibe ich um oder werfe es raus. Bei sensiblen Themen wie Mobbing oder ungewollten Bildern schaue ich zusätzlich genau hin, dass Kinder Hilfe finden und nicht verunsichert zurückbleiben.
Die inhaltliche Verantwortung für alles, was hier steht, trage ich mit Namen und Anschrift, nachzulesen im Impressum. Bei Fragen zu einem einzelnen Inhalt kann man sich also direkt an einen Menschen wenden.
Was ich nicht tue
Genauso wichtig wie das, was ich einsetze, ist das, was ich weglasse:
- Es gibt auf MindLaunch keinen Chatbot und keine KI, mit der Kinder sprechen können.
- Ich gebe keine Eingaben von Kindern an KI-Dienste weiter. Was Kinder hier eintippen, etwa in der Gedankenkarte, bleibt auf ihrem eigenen Gerät.
- Ich erzeuge keine Bilder, die echte Menschen, echte Orte oder echte Ereignisse nachahmen.
- Ich lasse keinen Text ungeprüft online gehen.
Für Kinder erklärt
Raki wurde nicht mit Stift und Papier gemalt, sondern von einem Computerprogramm, das Bilder machen kann. So etwas nennt man künstliche Intelligenz. Raki ist ausgedacht, genau wie eine Figur in einem Comic. Die Texte denkt sich ein echter Mensch aus, der sich mit Computern und Sicherheit auskennt. Er sucht die Themen aus und schaut nach, was wirklich stimmt. Beim Schreiben hilft ihm manchmal der Computer. Aber am Ende liest er alles noch einmal und fragt: Versteht ein Kind das? Wenn du dich fragst, ob ein Bild im Netz echt ist: Genau das üben wir zusammen in der Lernwelt.
Der rechtliche Rahmen
Seit dem 2. August 2026 gilt Artikel 50 der europäischen KI-Verordnung (Verordnung (EU) 2024/1689). Er verlangt eine Kennzeichnung vor allem dann, wenn KI-Inhalte echte Personen, Orte oder Ereignisse täuschend echt nachahmen, sogenannte Deepfakes, sowie bei bestimmten KI-Texten ohne redaktionelle Verantwortung.
Beides trifft auf MindLaunch nicht zu: Raki ist als Zeichnung erkennbar und stellt niemanden nach, und alle Texte durchlaufen eine menschliche Prüfung mit benannter Verantwortung. Ich informiere hier also nicht, weil ich müsste, sondern weil es zu dem passt, was ich Kindern beibringe.
Stand dieser Seite: 3. August 2026. Ändert sich mein Umgang mit KI, ändere ich zuerst diese Seite.