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Mutproben, die keine sind

Lies zuerst die Geschichte. Danach kommt deine Mission.

Zwischen zwei Felsen aus Papier ist eine Schlucht. Drüben winken drei Kinder, auf dieser Seite steht ein Kind ruhig und lächelt.

Im Netz gibt es viele Mutproben und Challenges. Die meisten sind harmloser Spaß, ein lustiger Tanz oder ein witziges Video.

Manche aber sind gefährlich und können dir wehtun. Das Knifflige: Sie sehen oft genauso beliebt und lustig aus. Darum hältst du kurz inne, bevor du mitmachst.

Drei Warnsignale helfen dir. Die Aufgabe kann deinem Körper schaden. Deine Eltern sollen nichts davon wissen. Und jemand drängt dich: „Trau dich, sonst bist du feige.“

Dann machst du nicht mit. Nein zu sagen ist hier das Mutigste, was du tun kannst. Will jemand aus deiner Klasse mitmachen, holst du Hilfe. Das ist klug und kein Petzen.

Rakis Merksatz

Bei einer gefährlichen Mutprobe ist Nein die mutigste Antwort.

Raki sagt: „Echter Mut heißt nicht, alles mitzumachen. Echter Mut ist, bei einer gefährlichen Mutprobe Nein zu sagen, auch wenn alle zuschauen.“

Deine Mission

Frage 1 von 3

Im Gruppenchat heißt es: „Wer nicht mitmacht, ist feige.“ Was steckt dahinter?

Löse die Mission, dann bekommst du deinen Haken.

Für deine Eltern

Aufgabe für Sie und Ihr Kind

Zum Vorlesen:

Keine Mutprobe ist deine Sicherheit wert. Kann etwas wehtun, sollst du es vor deinen Eltern verstecken oder wirst du gedrängt? Dann machst du nicht mit. Du darfst es deinen Eltern immer erzählen, und du bekommst keinen Ärger.

Die Frage: Kann mir das wehtun?

Zum Weiterreden:

  • Soll ich es vor meinen Eltern verstecken?
  • Werde ich gedrängt?

Gemeinsam üben: Überlegt gemeinsam einen Satz, mit dem man aus einer Mutprobe aussteigt, zum Beispiel: „Ohne mich, das ist mir zu gefährlich.“ Sagt ihn ein paarmal laut, bis er leicht geht.

Gut zu wissen