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Gutes Geheimnis, schlechtes Geheimnis

Hör dir zuerst die Geschichte an. Danach kommt deine Mission.

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Zweigeteiltes Bild: Links freut sich ein Kind über ein Geschenk, um das es funkelt. Rechts liegt auf demselben Kind ein schwerer grauer Stein.

Es gibt zwei Arten von Geheimnissen.

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Ein gutes Geheimnis kribbelt schön. Vielleicht hast du ein Geschenk für jemanden versteckt, den du magst. Bald kommt es heraus, und alle lachen.

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Ein schlechtes Geheimnis drückt. Es macht den Bauch schwer und soll für immer versteckt bleiben, vor allem vor deinen Eltern. Vielleicht sagt jemand: „Das bleibt für immer unter uns. Sag es niemandem, auch nicht deinen Eltern.“ So etwas darf niemand von dir verlangen.

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Ein schlechtes Geheimnis darfst du immer erzählen, auch wenn du versprochen hast zu schweigen und auch wenn es jemand war, den du magst. Du bekommst keinen Ärger, und es ist nicht deine Schuld.

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Rakis Merksatz

Ein schlechtes Geheimnis darfst du immer erzählen.

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Raki sagt: „Ein gutes Geheimnis kribbelt und kommt bald heraus. Ein schlechtes drückt und soll für immer versteckt bleiben.“

Deine Mission

Frage 1 von 3

Ein Geheimnis drückt in deinem Bauch und soll für immer versteckt bleiben. Was tust du?

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Löse die Mission, dann bekommst du deinen Haken.

Für deine Eltern

Aufgabe für Sie und Ihr Kind

Zum Vorlesen:

Ein gutes Geheimnis kommt bald heraus, etwa an einem Geburtstag. Wenn etwas für immer versteckt bleiben soll, vor allem vor deinen Eltern, dann ist es kein gutes Geheimnis. Dann erzählst du es, und du bekommst keinen Ärger.

Die Frage: Kommt es bald heraus, oder soll es für immer versteckt bleiben?

Zum Weiterreden:

  • Kribbelt es schön, oder drückt es?
  • Was mache ich bei einem schlechten Geheimnis?

Gut zu wissen

Blatt zur Reihe zum Ausdrucken: „Ein Wort, das nur wir kennen“