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Bilder, die du nicht sehen wolltest

Erst die Lage, dann deine Mission. Lies in Ruhe.

Ein Kind geht mit dem Handy in der Hand durch eine offene Tür. Ein Elternteil hält die Tür auf und wartet ruhig.

Du bist in einer Chatgruppe, vielleicht mit Leuten, die du gar nicht alle kennst. Plötzlich tauchen Bilder auf, die nichts für Kinder sind, zum Beispiel nackte Menschen oder Gewalt. Du hast nicht darum gebeten.

Das Erste, was du wissen musst: Du hast nichts falsch gemacht. Schuld hat immer, wer solche Bilder verschickt. Es ist sogar verboten, sie Kindern zu schicken. Ekel oder ein flaues Gefühl danach sind normal, und es geht vorbei.

Leon schickt das Bild weiter, „nur als Warnung“. Das ist der große Fehler, denn damit tut er dasselbe Verbotene. Auch ein Screenshot ist hier falsch: Dann hast du selbst eine Kopie auf dem Handy.

Emre macht es richtig. Er schickt nichts weiter, geht aus der Gruppe und zeigt das Handy sofort seinen Eltern. Erst zeigen, dann melden die Eltern den Absender, und erst zum Schluss wird gemeinsam gelöscht.

Rakis Merksatz

Nicht weiterschicken. Nicht speichern. Sofort zeigen.

Raki sagt: „Wenn dir jemand so ein Bild schickt, bist du nicht schuld. Schuld hat, wer es schickt.“

Deine Mission

Frage 1 von 3

In deiner Chatgruppe tauchen Bilder auf, die nichts für Kinder sind. Wer ist schuld?

Löse die Mission, dann bekommst du deinen Haken.

Für deine Eltern

Aufgabe für Sie und Ihr Kind

Zum Vorlesen:

Schickt dir jemand Bilder, die nichts für Kinder sind, bist du nicht schuld. Du schickst nichts weiter, machst keinen Screenshot und zeigst das Handy sofort deinen Eltern. Dafür bekommst du niemals Ärger.

Die Frage: Was mache ich, wenn so ein Bild auftaucht?

Zum Weiterreden:

  • Wer ist schuld, wenn mir jemand so ein Bild schickt?
  • Warum ist ein Screenshot hier falsch?

Gemeinsam üben: Schaltet gemeinsam in den Chat-Apps das automatische Speichern von Bildern aus. Und vereinbart: In Gruppen mit Unbekannten gehen wir nicht, auch nicht auf Einladung.

Gut zu wissen

Blatt zur Reihe zum Ausdrucken: „Unser Chat, unsere Crew“