Manchmal taucht im Netz plötzlich etwas auf, das dich erschreckt. Vielleicht ein gruseliges Bild oder ein Video, das dir ein schlechtes Gefühl gibt.
Das ist nicht deine Schuld, auch wenn du gar nicht danach gesucht hast. So etwas kann einfach aufpoppen, zum Beispiel in einem Video oder durch eine fremde Nachricht. Wichtig ist nur, was du danach tust. Und das ist ganz einfach.
Du klickst weg. Du schickst es nicht weiter. Und du erzählst einem Erwachsenen davon. Darüber zu reden nimmt dem Bild seine Macht, und das schlechte Gefühl wird kleiner.
Vielleicht denkst du, du bekommst Ärger, wenn du davon erzählst. Das ist nicht so. Erwachsene, die dich gernhaben, sind froh, dass du zu ihnen kommst. Du musst mit dem schlechten Gefühl nicht allein bleiben.
Wenn dich etwas erschreckt, ist das nicht deine Schuld. Reden darüber nimmt dem Bild seine Macht.
Was du jetzt tust
Wenn dich etwas erschreckt hat, helfen dir diese drei Fragen. Sie führen dich Schritt für Schritt.
-
Kannst du sofort wegklicken?
Schließe das Bild oder Video gleich. Du musst es dir nicht weiter ansehen, auch nicht aus Neugier.
-
Schickst du es weiter?
Nein. Leite so etwas niemals weiter, auch nicht an Freunde. Damit erschreckst du nur noch mehr Menschen, und das Bild verbreitet sich.
-
Wem erzählst du davon?
Sag deinen Eltern oder einer Vertrauensperson Bescheid. Du bekommst keinen Ärger, und das Reden hilft dir.
Wegklicken, nicht weiterschicken, einem Erwachsenen erzählen.
Es ist nicht deine Schuld, du bekommst keinen Ärger, und du bist nicht allein. Reden hilft.
Hast du etwas gesehen, das dich erschreckt hat? Du bist nicht allein. Sag deinen Eltern oder einer erwachsenen Person, der du vertraust, Bescheid. Die Nummer gegen Kummer hilft dir kostenlos und anonym unter 116 111. Weitere Anlaufstellen findest du auf unserer Hilfe-Seite.
In Kürze
-
Machen Sie klar, dass verstörende Inhalte aufpoppen können und das nie die Schuld des Kindes ist.
-
Reagieren Sie ruhig und ohne Verbot des Geräts, damit Ihr Kind sich Ihnen weiter anvertraut.
-
Helfen Sie beim Wegklicken und Melden und richten Sie passende Schutzfilter ein.
-
Anlaufstellen: Nummer gegen Kummer 116 111 und unsere Hilfe-Seite, bei strafbaren Inhalten auch die Polizei.
Drei Fragen, dann hast du es.
Zeig Raki, was hängen geblieben ist. Nichts wird gespeichert.
Lies in Ruhe und wähle deine Antwort.
Ein schlimmes Bild verliert seine Macht, wenn du darüber redest.
Du weißt jetzt, was du tust, wenn dich etwas erschreckt, und dass Reden dir hilft.