Online spielen macht Spaß, und oft sind andere Kinder dabei. Raki zeigt dir, wie du dabei klug bleibst, mit einem Bild vom Spielplatz.
Stell dir vor, du bist auf einem großen Spielplatz. Da ist jemand, den du nicht kennst. Diese Person kann nett sein und gut mitspielen. Aber sie ist ein Fremder, und ein Fremder ist nicht automatisch ein Freund.
Im Online-Spiel ist es genauso. Ein Mitspieler hinter dem Bildschirm kann freundlich schreiben und super spielen. Trotzdem weißt du nicht, wer das wirklich ist. Vielleicht ist es gar kein Kind. Darum verrätst du beim Spielen keine echten Infos über dich: nicht deinen vollen Namen, nicht wo du wohnst, nicht deine Schule, kein Foto.
Und noch etwas ist wichtig: Du triffst dich niemals mit einem Mitspieler im echten Leben. Auch wenn er dich darum bittet. Wenn dir beim Spielen etwas komisch vorkommt, holst du deine Eltern. Sie freuen sich, wenn du zu ihnen kommst.
Ein Mitspieler ist wie ein Fremder auf dem Spielplatz. Er kann nett sein, ist aber nicht automatisch dein Freund.
Rakis drei Fragen
Bevor du mit Fremden spielst, stell dir diese drei Fragen. Sie halten dich auf dem Spielplatz im Netz sicher.
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Verrate ich gerade etwas Echtes über mich?
Dein voller Name, deine Adresse, deine Schule oder ein Foto bleiben geheim. Ein netter Mitspieler braucht das nicht zu wissen. Du kannst spielen und reden, ohne preiszugeben, wer du im echten Leben bist.
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Will sich jemand mit mir treffen?
Dann sagst du Nein. Mit einem Mitspieler triffst du dich nicht im echten Leben, egal wie nett er tut. Erzähl deinen Eltern davon. Ein Treffen ist nur in Ordnung, wenn deine Eltern dabei sind und es erlauben.
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Fühlt sich gerade etwas komisch an?
Wenn jemand gemein wird, dich drängt oder dir ein komisches Gefühl macht, holst du deine Eltern. Du musst nicht weiterspielen. Bescheid sagen ist klug, und niemand ist dir deswegen böse.
Beim Spielen bleibt echt, wer du bist, dein Geheimnis.
Verrate keine echten Infos, triff dich nicht mit Mitspielern, und bei einem komischen Gefühl holst du deine Eltern.
In Kürze
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Das Bild trägt: Der Fremde auf dem Spielplatz überträgt eine bekannte Regel auf das Spiel. Nett heißt nicht vertraut, online wie offline.
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Keine echten Daten: Voller Name, Adresse, Schule und Fotos bleiben drinnen. Besprechen Sie, welche Angaben im Spiel nichts verloren haben.
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Keine Treffen: Verabredungen mit Mitspielern laufen immer über Sie. Das Wort einer Spielfigur ist kein Beleg dafür, wer dahintersteht.
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Geschenke wecken Misstrauen: Lockt jemand mit Items, Skins oder Vorteilen, ist Vorsicht geboten. Solche Köder sind ein bekanntes Muster.
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Offene Tür halten: Reagieren Sie ruhig, wenn Ihr Kind von einem Mitspieler erzählt. So bleibt das Spiel ein Thema, über das offen geredet wird.
Drei Fragen, dann hast du es.
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Lies in Ruhe und wähle deine Antwort.
Das war Rakis Lektion über das Spielen mit Fremden.
Du weißt jetzt: Ein Mitspieler ist wie ein Fremder auf dem Spielplatz. Verrate nichts Echtes, triff dich nicht, und hol bei einem komischen Gefühl deine Eltern.