Manchmal denkt man, man muss alles allein schaffen. Raki kennt das anders, denn er ist ein Astronaut, und er erzählt dir ein Geheimnis aus dem Weltall.
Kein Astronaut fliegt allein. Bei jedem Flug sitzt unten ein ganzes Team am Boden. Diese Menschen schauen auf die Bildschirme, geben Rat und helfen, wenn etwas nicht rundläuft. Ein Astronaut ist mutig, gerade weil er sein Team hat und sich meldet, wenn er Hilfe braucht.
Auch du hast ein Team am Boden. Das sind deine Eltern, deine Großeltern, eine Lehrkraft oder eine andere Person, der du vertraust. Sie sind für dich da, so wie das Team für den Astronauten.
Hilfe zu holen ist keine Schwäche, sondern eine Superkraft. Wenn dir im Netz etwas Angst macht oder komisch vorkommt, dann sprichst du mit jemandem aus deinem Team. Du musst nichts allein tragen. Sich zu melden ist das Mutigste, was du tun kannst.
Kein Astronaut fliegt allein, jeder hat ein Team am Boden. Hilfe zu holen ist eine Superkraft, kein Zeichen von Schwäche.
Rakis drei Fragen
Wenn dir etwas Angst macht oder komisch vorkommt, stell dir diese drei Fragen. Sie zeigen dir, wie du dein Team am Boden erreichst.
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Wer gehört zu meinem Team am Boden?
Überleg dir zwei oder drei Menschen, denen du vertraust. Vielleicht Mama und Papa, ein Großelternteil oder eine Lehrkraft. Diese Menschen sind für dich da. Es ist gut, sie schon vorher zu kennen.
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Ist Hilfe holen mutig oder schwach?
Hilfe holen ist mutig, immer. So wie ein Astronaut sich beim Team meldet, meldest du dich bei deinen Menschen. Niemand schimpft mit dir, weil du um Hilfe bittest. Du bist dann besonders stark.
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Was sage ich, wenn ich Hilfe brauche?
Du gehst zu einer Person aus deinem Team und sagst einfach: "Etwas im Netz macht mir Angst, kannst du mir helfen?" Mehr braucht es nicht. Der Rest geht gemeinsam, und das mulmige Gefühl wird leichter.
Hilfe holen ist eine Superkraft.
Kein Astronaut fliegt allein. Macht dir etwas im Netz Angst, sprich mit deinen Eltern oder einer Person, der du vertraust.
In Kürze
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Das Bild trägt: Das Team am Boden macht Hilfe holen zu einem Zeichen von Stärke. Es entlastet Kinder von dem Druck, allein klarkommen zu müssen.
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Vertrauenspersonen festlegen: Benennen Sie gemeinsam zwei bis drei Menschen, an die sich Ihr Kind wenden kann. Konkrete Namen senken die Hürde.
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Nie schimpfen fürs Melden: Wer Hilfe holt, darf nie bestraft werden. Ein einziges Schimpfen kann die Bereitschaft fürs nächste Mal beenden.
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Einen Satz üben: Geben Sie Ihrem Kind einen einfachen Satz an die Hand, mit dem es um Hilfe bittet. Ein eingeübter Satz fällt im Ernstfall leichter.
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Vorbild sein: Erzählen Sie selbst, wann Sie um Hilfe gebeten haben. Das zeigt Ihrem Kind, dass das ganz normal und stark ist.
Drei Fragen, dann hast du es.
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Lies in Ruhe und wähle deine Antwort.
Das war Rakis Lektion über das Hilfe holen.
Du weißt jetzt: Kein Astronaut fliegt allein. Hilfe holen ist eine Superkraft. Macht dir etwas Angst, sprich mit deinem Team am Boden.