Kennst du Karneval, wenn alle Kostüme und Masken tragen? Raki zeigt dir heute: Im Internet ist das ein bisschen wie an Karneval, denn dort kann jeder eine Maske aufsetzen.
An Karneval weißt du nie genau, wer hinter der Maske steckt. Vielleicht ein Kind, vielleicht ein Erwachsener. Im Chat ist es genauso. Jemand schreibt "Ich bin auch neun Jahre alt", aber in Wirklichkeit kannst du nicht hinter die Maske sehen.
Manche setzen extra eine freundliche Maske auf. Sie tun nett, schicken lustige Bilder und wollen dein Freund sein. Aber nur weil jemand nett schreibt, weißt du noch lange nicht, wer er wirklich ist.
Darum bleibst du vorsichtig. Einem Menschen hinter einer Maske verrätst du nichts Persönliches, also nicht deinen Namen, nicht wo du wohnst, kein Foto. Und wenn dich jemand im Netz treffen will, sagst du es sofort deinen Eltern.
Im Netz kann jeder eine Maske tragen, wie an Karneval. Du kannst nicht dahinter sehen, darum verrätst du Fremden nichts Persönliches.
Rakis drei Fragen
Stell dir diese drei Fragen, wenn dir jemand im Netz schreibt, den du nicht aus dem echten Leben kennst. Sie halten dich auf der sicheren Seite.
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Kenne ich diese Person aus dem echten Leben?
Wenn nicht, ist sie ein Fremder mit Maske, auch wenn sie nett schreibt. Du musst nicht antworten, und du verrätst nichts Persönliches über dich.
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Will jemand etwas über mich wissen oder mich treffen?
Dann werde hellhörig. Deinen Namen, deine Adresse, deine Schule und Fotos behältst du für dich. Ein Treffen vereinbarst du nie allein, sondern erzählst es zuerst deinen Eltern.
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Etwas fühlt sich komisch an, was nun?
Dann hörst du auf dein Gefühl. Du musst nicht höflich weiterschreiben. Beende das Gespräch und erzähl deinen Eltern davon. Sie sind nie böse, dass du gefragt hast.
Im Netz trägt jeder eine Maske. Fremden verrate ich nichts Persönliches.
Ich kann nicht hinter die Maske sehen, darum bleibe ich vorsichtig und erzähle Komisches meinen Eltern.
In Kürze
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Das Bild trägt: Die Karnevalsmaske macht begreiflich, dass online niemand sehen kann, wer wirklich hinter einem Profil steckt.
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Nett ist kein Beweis: Erklären Sie, dass Freundlichkeit nichts über die wahre Identität aussagt. Gerade nette Annäherung kann eine Masche sein.
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Treffen immer melden: Vereinbaren Sie klar, dass Ihr Kind ein vorgeschlagenes Treffen niemals allein eingeht, sondern es Ihnen sofort erzählt.
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Auf das Bauchgefühl hören: Bestärken Sie Ihr Kind, ein unangenehmes Gespräch jederzeit zu beenden, auch ohne höflich zu bleiben.
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Ruhig statt streng: Wenn Ihr Kind von einem komischen Kontakt erzählt, danken Sie ihm für das Vertrauen, statt zu schimpfen. So kommt es wieder zu Ihnen.
Drei Fragen, dann hast du es.
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Schreibt dir ein Fremder im Netz und du bist unsicher? Du bist nicht allein. Erzähl es deinen Eltern oder einer erwachsenen Person, der du vertraust. Die Nummer gegen Kummer hört dir zu, ganz kostenlos und heimlich, unter 116 111. Mehr Hilfe findest du auf unserer Hilfe-Seite.
Das war Rakis Lektion über Fremde im Netz.
Du weißt jetzt, dass im Netz jeder eine Maske tragen kann. Verrate Fremden nichts Persönliches, und frag im Zweifel deine Eltern.