Wenn du für ein Referat fremde Texte, Bilder, Musik oder Ideen verwendest, gehört der Name der Quelle immer dazu. Auch online. Das ist fair, denn andere haben für ihre Arbeit viel Zeit und Mühe investiert.
Stell dir vor, du hast wochenlang an einem Bild gemalt, und jemand behauptet einfach, es sei seins. Das wäre unfair, und du wärst sicher sauer. Genau deshalb nennst du selbst immer den, der etwas gemacht hat, ganz egal ob es ein Text, ein Foto oder ein Lied ist.
Fremdes als eigenes auszugeben ist nämlich wie Klauen, auch wenn es im Internet auf den ersten Blick manchmal harmlos wirkt. Mit einer Quellenangabe zeigst du dagegen, dass du ehrlich und sauber arbeitest. Das macht dein Referat am Ende sogar besser, weil jeder sofort sehen kann, woher dein Wissen stammt und worauf du dich stützt.
Keine Sorge, das ist kein großer Aufwand. Du musst nur ein paar Angaben aufschreiben. Am besten notierst du sie dir gleich beim Suchen, dann musst du später nicht lange danach suchen. Mit ein bisschen Übung geht das ganz von selbst, und du sammelst deine Quellen wie nebenbei.
Eine Quelle anzugeben kostet nichts und zeigt Größe. Du sagst damit ehrlich: Diese gute Idee kam nicht von mir allein.
Rakis drei Fragen
Eine Quellenangabe ist ganz einfach. Beantworte diese drei Fragen, dann hast du alles, was dazugehört.
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Wer hat es gemacht?
Nenne den Namen des Autors, der Künstlerin oder der Webseite, von der etwas stammt. So bekommt die Person die Anerkennung, die ihr zusteht, und du zeigst, dass du ehrlich bist. Kennst du den Namen einmal nicht, schreibe wenigstens die Webseite auf.
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Woher stammt es?
Gib den genauen Titel des Buches, die Internetadresse oder den Namen der Seite an. Dann können deine Lehrerin und deine Mitschüler die Quelle selbst finden und in Ruhe nachlesen, wenn sie mehr darüber wissen wollen.
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Wann war das?
Schreibe das Datum dazu, also wann es erschienen ist oder wann du es im Internet gefunden hast. Bei Webseiten ändert sich nämlich oft etwas, und so weiß jeder, welche Fassung du gelesen hast.
Wer dir hilft, wird auch genannt.
Wer, woher und wann: Mit diesen drei kurzen Angaben gibst du jede Quelle ganz fair an.
In Kürze
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Erklären Sie Quellenangaben als Frage von Fairness und Ehrlichkeit.
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Üben Sie das einfache Schema Wer, woher, wann an einem Referat.
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Machen Sie deutlich: Fremdes als eigenes auszugeben ist nicht in Ordnung.
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Erinnern Sie daran, dass auch Bilder und Musik eine Quelle brauchen.
Drei Fragen, dann hast du es.
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Lies in Ruhe und wähle deine Antwort.
Jetzt gibst du jede Quelle fair und ehrlich an.
Du weißt jetzt: Wer, woher und wann gehören immer dazu, ob bei Texten, Bildern, Musik oder fremden Ideen.