Stell dir vor, jemand schlüpft in deinen Namen und tut online so, als wäre er du.
Er kommt in dein Konto oder baut ein falsches Profil mit deinem Namen und deinem Foto. Das nennt man Identitätsdiebstahl. Im Netz heißt das meistens: Jemand übernimmt dein Konto oder macht dich nach. Die gute Nachricht: Mit ein paar Schutzschilden, die du schon kennst, machst du es ihm richtig schwer.
Identitätsdiebstahl heißt: Jemand gibt sich als du aus. Aber mit deinen Schutzschilden, die du schon kennst, kommt er gar nicht erst rein.
Was so jemand anstellen könnte
Wer sich als du ausgibt, kann eine Menge Ärger machen. Diese drei Dinge passieren am häufigsten.
-
Deine Freunde täuschen
Er schreibt deinen Freunden in deinem Namen und bittet sie zum Beispiel um Geld oder um ihre Daten.
-
In deinem Namen posten
Er schreibt gemeine oder peinliche Sachen, die dann so aussehen, als kämen sie von dir.
-
Dich aussperren
Er ändert dein Passwort, und plötzlich kommst du selbst nicht mehr in dein Konto.
Daran merkst du es
-
Freunde fragen nach einer komischen Nachricht, die du nie geschrieben hast.
-
Du kommst plötzlich nicht mehr in dein eigenes Konto.
-
In deinem Profil tauchen Dinge auf, die du nicht gepostet hast.
So schützt du dich
-
Nutz starke Passwörter.
-
Schalt die Zwei-Faktor-Anmeldung an, deinen zweiten Schlüssel.
-
Gib dein Passwort niemandem, auch keinem Freund.
-
Erkenne Phishing und tipp Daten nie über komische Links ein.
Stell dir vor
Eine Freundin schreibt dir plötzlich seltsam und bittet dich dringend um dein Passwort, angeblich um dir in einem Spiel zu helfen.
Rakis Antwort: Gib dein Passwort niemandem. Eine echte Freundin braucht nie dein Passwort. Eine so seltsame Bitte heißt oft, dass jemand ihr Konto übernommen hat. Frag sie auf einem anderen Weg und sag deinen Eltern Bescheid.
Dein Passwort gibst du niemandem.
Mit der Zwei-Faktor-Anmeldung und Vorsicht bei Links macht dich keiner nach.
Gibt sich jemand als du aus oder ist dein Konto weg? Ändere sofort dein Passwort, schalte die Zwei-Faktor-Anmeldung an und sag deinen Eltern Bescheid. Warne deine Freunde, dass gerade jemand in deinem Namen schreibt. Auf unserer Hilfe-Seite findest du weitere Anlaufstellen.
In Kürze
-
Starke Passwörter und Zwei-Faktor-Anmeldung bei den wichtigen Konten einrichten.
-
Über Phishing und Konto-Übernahme sprechen, das sind die häufigsten Einfallstore.
-
Bei Verdacht: Passwörter ändern, Konto sichern, Anbieter informieren und Freunde warnen.
-
Persönliche Daten sparsam halten, sie sind das Material für falsche Profile.
Drei Fragen, dann hast du es.
Zeig Raki, was hängen geblieben ist. Nichts wird gespeichert.
Lies in Ruhe und wähle deine Antwort.
Jetzt machst du es Identitätsdieben richtig schwer.
Du weißt jetzt, woran du es merkst und welche Schutzschilde dich nicht angreifbar machen.