Zurück zur Lernwelt Eine Raki-Lektion

Sicher surfen lernen

  • MindShield
  • Lesedauer rund 5 Minuten
  • Für Klasse 3 bis 4, am besten gemeinsam mit Eltern

Dein Browser ist dein Tor ins Internet. Da gehst du jeden Tag durch, beim Suchen, Spielen und Schauen. Mit ein paar guten Gewohnheiten wird dieser Weg sicher.

Du musst dir nichts Kompliziertes merken. Es sind vier kleine Dinge, die du dir einmal angewöhnst und dann ganz automatisch machst.

Gute Gewohnheiten sind wie mein Routinecheck vor dem Start. Einmal angewöhnt, machst du sie automatisch und fliegst sicher.
Raki
Routinecheck

Vier gute Gewohnheiten

Diese vier machst du bald ganz nebenbei. Zusammen halten sie deinen Weg durchs Netz sicher.

  1. Schau auf das Schloss

    Ein kleines Schloss in der Adresszeile heißt: Niemand liest auf dem Weg mit. Wichtig: Es heißt nicht, dass die Seite ehrlich ist. Auch Betrüger haben ein Schloss.

  2. Halte den Browser aktuell

    Updates schließen kleine Lücken, durch die sonst jemand reinkommt. Lass automatische Updates an, dann passiert das von selbst.

  3. Behalte Erweiterungen im Blick

    Zusätze für den Browser nur aus dem offiziellen Store. Will ein Zusatz auffällig viele Rechte oder kennst du ihn nicht, lösch ihn lieber.

  4. Auf fremden Geräten aufräumen

    Am Schul- oder Leihcomputer kein Passwort speichern und dich danach abmelden. Der nächste soll nicht in deinem Konto landen.

Lieber nicht

Das lässt du lieber

  • Passwörter fremd speichern

    Passwörter auf fremden Computern speichern. Der nächste käme sonst in dein Konto.

  • Daten bei Unbekannten

    Persönliche Daten auf Seiten eingeben, die du nicht kennst.

  • Bezahldaten ohne Rückfrage

    Bezahldaten irgendwo eintippen, ohne vorher deine Eltern zu fragen.

  • Wahllos herunterladen

    Aus dem Nichts etwas herunterladen, nur weil ein Knopf groß und bunt ist.

Rakis Merksatz
Das Schloss schützt die Leitung, nicht dein Vertrauen.

Schau immer, wer wirklich hinter einer Seite steckt.

Rakis Merksatz aus dieser Lektion
Für Eltern

In Kürze

  • Aktivieren Sie automatische Browser-Updates und prüfen Sie installierte Erweiterungen.

  • Erklären Sie die wichtige Nuance: Das Schloss bedeutet Verschlüsselung, nicht Seriosität.

  • Ein Passwort-Manager hilft, ohne Speichern im fremden Browser auszukommen.

  • Auf gemeinsam genutzten Geräten privat surfen und danach abmelden.

Kurz-Check

Drei Fragen, dann hast du es.

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Geschafft

Jetzt surfst du mit System.

Hast du auf einer komischen Seite Daten verraten, ändere dein Passwort und sag deinen Eltern Bescheid. Weitere Anlaufstellen findest du auf der Hilfe-Seite.