Was über dich geheim bleiben sollte
Manche Angaben über dich sind wie kleine Schätze. Einzeln wirken sie harmlos. Aber je mehr Stücke jemand davon sammelt, desto mehr kann er damit anstellen, bis hin dazu, sich als du auszugeben.
Deshalb lohnt es sich zu wissen, was du ruhig zeigen darfst und was du besser gut hütest.
„Stell dir deine Daten wie Schätze vor. Manche darfst du ruhig zeigen, andere hütest du gut. Je mehr jemand über dich sammelt, desto mehr kann er anstellen."
Das hütest du besonders gut
- Deinen vollen Namen zusammen mit deinem Geburtsdatum.
- Deine Adresse und deine Telefonnummer.
- Deine Passwörter, die sowieso immer.
- Wo du dich gerade befindest.
- Klare Fotos von dir und davon, wo du wohnst.
Das darfst du ruhig zeigen
- Dein Hobby, dein Lieblingsspiel oder deine Lieblingsmusik.
- Etwas Kreatives, das du selbst gemacht hast.
- Deine Meinung zu einem Film oder einem Buch.
Achtung, die Quiz-Falle
Manchmal taucht ein lustiges Quiz auf: „Finde deinen Superhelden-Namen! Nimm den Namen deines ersten Haustiers und die Straße, in der du wohnst." Klingt nach Spaß, ist aber eine Falle.
Genau solche Sachen, also Haustiername, erste Straße oder Lieblingslehrer, sind oft die Antworten auf Sicherheitsfragen für Konten. Wer sie einsammelt, kommt leichter an deine Konten.
So schützt du deine Daten
- Gib persönliche Daten nur, wenn es wirklich nötig ist. Ein Spiel braucht nicht dein Geburtsjahr.
- Nutz starke Passwörter und 2FA (siehe Starke Passwörter und Zwei Schlüssel für dein Konto).
- Mach bei „lustigen" Quizzes nicht mit, die nach solchen Antworten fragen.
- Bist du unsicher, frag deine Eltern, bevor du etwas eingibst.
Was würdest du tun?
In einem Chat geht ein lustiges Quiz herum: „Finde deinen Superhelden-Namen! Nimm den Namen deines ersten Haustiers und die Straße, in der du wohnst."
Persönliche Daten gibst du nur, wenn es sein muss.
Und lustige Quizze, die nach Haustier oder Straße fragen, sind oft Fallen.
Rakis Merksatz aus dieser Lektion
In Kürze
- Datensparsamkeit vorleben und nur wirklich nötige Angaben machen.
- Sicherheitsfragen nicht mit öffentlich auffindbaren Antworten belegen.
- Vor „lustigen" Quizzes warnen, die heimlich Sicherheitsfragen abgreifen.
- Starke Passwörter und 2FA bei den wichtigen Konten einrichten.
Jetzt hütest du deine wichtigsten Daten.
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