Zurück zur Lernwelt Eine Raki-Lektion

Was über dich geheim bleiben sollte

  • MindShield
  • Lesedauer rund 5 Minuten
  • Für Klasse 3 bis 4, am besten gemeinsam mit Eltern

Manche Angaben über dich sind wie kleine Schätze. Einzeln wirken sie harmlos. Aber je mehr Stücke jemand davon sammelt, desto mehr kann er damit anstellen, bis hin dazu, sich als du auszugeben.

Deshalb lohnt es sich zu wissen, was du ruhig zeigen darfst und was du besser gut hütest.

Stell dir deine Daten wie Schätze vor. Manche darfst du ruhig zeigen, andere hütest du gut. Je mehr jemand über dich sammelt, desto mehr kann er anstellen.
Raki
Gut gehütet

Das hütest du besonders gut

Diese Angaben gibst du nur weiter, wenn es wirklich sein muss. Zusammen ergeben sie ein Bild von dir, das in falsche Hände gehört.

  • Name und Geburtsdatum

    Deinen vollen Namen zusammen mit deinem Geburtsdatum gibst du nicht einfach so heraus.

  • Adresse und Telefon

    Wo du wohnst und wie man dich erreicht, bleibt für Fremde tabu.

  • Deine Passwörter

    Die sowieso immer. Ein Passwort teilst du mit niemandem außer deinen Eltern.

  • Wo du gerade bist

    Dein aktueller Standort verrät, wo dich jemand finden könnte. Das muss nicht jeder wissen.

  • Klare Fotos

    Bilder von dir und davon, wo du wohnst, zeigst du nur Menschen, die du wirklich kennst.

Ruhig zeigen

Das darfst du ruhig zeigen

Nicht alles ist geheim. Vieles macht sogar Spaß zu teilen, weil es nichts über deinen echten Aufenthaltsort oder deine Konten verrät.

  • Hobbys und Lieblingsdinge

    Dein Hobby, dein Lieblingsspiel oder deine Lieblingsmusik darfst du gern zeigen.

  • Etwas Kreatives

    Etwas, das du selbst gemacht hast, ein Bild, ein Text oder ein Bastelwerk.

  • Deine Meinung

    Was du von einem Film oder einem Buch hältst, ist deine Sache und gern geteilt.

Achtung, die Quiz-Falle

Manchmal taucht ein lustiges Quiz auf: „Finde deinen Superhelden-Namen! Nimm den Namen deines ersten Haustiers und die Straße, in der du wohnst.“ Klingt nach Spaß, ist aber eine Falle.

Genau solche Sachen, also Haustiername, erste Straße oder Lieblingslehrer, sind oft die Antworten auf Sicherheitsfragen für Konten. Wer sie einsammelt, kommt leichter an deine Konten.

So gehts

So schützt du deine Daten

  1. Nur wenn es nötig ist

    Gib persönliche Daten nur, wenn es wirklich sein muss. Ein Spiel braucht nicht dein Geburtsjahr.

  2. Stark absichern

    Nutz starke Passwörter und einen zweiten Schlüssel. Mehr dazu in Starke Passwörter und Zwei Schlüssel für dein Konto.

  3. Quiz-Fallen meiden

    Mach bei „lustigen“ Quizzes nicht mit, die nach solchen Antworten fragen.

  4. Im Zweifel fragen

    Bist du unsicher, frag deine Eltern, bevor du etwas eingibst.

Rakis Merksatz
Persönliche Daten gibst du nur, wenn es sein muss.

Und lustige Quizze, die nach Haustier oder Straße fragen, sind oft Fallen.

Rakis Merksatz aus dieser Lektion
Für Eltern

In Kürze

  • Datensparsamkeit vorleben und nur wirklich nötige Angaben machen.

  • Sicherheitsfragen nicht mit öffentlich auffindbaren Antworten belegen.

  • Vor „lustigen“ Quizzes warnen, die heimlich Sicherheitsfragen abgreifen.

  • Starke Passwörter und einen zweiten Faktor bei den wichtigen Konten einrichten.

Kurz-Check

Drei Fragen, dann hast du es.

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Frage 1 von 3 Richtig: 0

Lies in Ruhe und wähle deine Antwort.

Geschafft

Jetzt hütest du deine wichtigsten Daten.

Bist du unsicher, ob du schon zu viel verraten hast, sag deinen Eltern Bescheid. Gemeinsam könnt ihr Passwörter und Sicherheitsfragen ändern. Weitere Anlaufstellen findest du auf der Hilfe-Seite.