Im echten Leben hast du einen Namen, ein Gesicht und einen eigenen Charakter. Online gibt es auch eine Version von dir, deine digitale Identität.
Sie besteht aus allem, was du im Netz tust: deinem Profil, deinen Beiträgen, deinen Likes, deinen Suchen. Zusammen ergeben sie ein Bild von dir. Und dieses Bild gestaltest du selbst.
Dein digitales Ich baust du selbst, Stück für Stück, mit allem, was du online tust. Das Schöne daran: Du entscheidest, wie es aussieht.
Woraus dein digitales Ich besteht
Dein digitales Ich setzt sich aus vielen kleinen Teilen zusammen: aus deinem Profil mit Name, Foto und Beschreibung. Aus dem, was du postest und kommentierst. Aus dem, was dir gefällt und was du teilst. Und aus dem, wonach du suchst und was du dir ansiehst.
Drei Dinge über dein digitales Ich
Wenn du diese drei Dinge im Kopf hast, gehst du gelassener und klüger mit deinem Bild im Netz um.
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Es bleibt länger
Ein Versprecher auf dem Schulhof ist schnell vergessen. Online kann ein Beitrag dagegen lange erhalten bleiben.
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Du hast mehrere Seiten
Mit deiner Familie, mit Freunden und beim Spielen verhältst du dich etwas anders. Das ist völlig normal.
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Du baust es selbst
Jeder Beitrag und jeder Like formt dein Bild. Das heißt: Du hast die Kontrolle darüber.
So gestaltest du dein digitales Ich bewusst
Überleg vor dem Posten: Passt das zu dem Bild, das ich von mir möchte? Eine einfache Faustregel ist der Lehrer-Test: Würde ich das auch zeigen, wenn meine Eltern oder mein Lehrer zuschauen? Halt deine privaten Seiten privat. Und denk daran: Du darfst dich verändern und wachsen, dein digitales Ich darf das auch.
Stell dir vor, du bist wütend auf einen Mitschüler und willst einen richtig fiesen Kommentar über ihn posten. Im Ärger gepostet wird oft bereut. Ein fieser Kommentar gehört zu deinem digitalen Ich, auch wenn er „anonym“ ist.
Halt kurz inne und überlege: Will ich, dass das zu mir gehört? Wahrscheinlich nicht. Kurz durchatmen und es lassen, das ist die stärkere Wahl.
Dein digitales Ich baust du selbst.
Überleg kurz vor dem Posten: Passt das zu dir?
In Kürze
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Erklären Sie die digitale Identität als ein Bild, das man bewusst gestalten kann.
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Führen Sie den „Lehrer-Test“ als einfache Faustregel ein.
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Halten Sie private Bereiche privat und besprechen Sie die Profil-Einstellungen.
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Betonen Sie: Kinder dürfen sich verändern, und Fehler gehören zum Wachsen dazu.
Drei Fragen, dann hast du es.
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Lies in Ruhe und wähle deine Antwort.
Jetzt gestaltest du dein digitales Ich bewusst.
Du weißt: Jeder Beitrag formt dein Bild, und du hast die Kontrolle. Du darfst dich ändern und wachsen.